"Bewegte Schule" am MvLG oder warum uns das so wichtig ist
Menschen, insbesondere Kinder brauchen Bewegung und Ruhe für eine gesunde geistige und körperliche Entwicklung. Die heutige Lebenswirklichkeit unserer Schülerinnen und Schüler entspricht nur noch selten diesem Prinzip. Oft prägen Bewegungsarmut und ein beständiger Geräuschpegel ihren Alltag. Auch die Struktur der Schule sowie ihr Bildungsziel tragen wenig dazu bei, hier Abhilfe zu schaffen. Wenn Schule ein Stück Lebensraum für Schülerinnen und Schüler sein will, ein Ort, der sie auf die Lebenswirklichkeit vorbereiten soll, dann müssen Schülerinnen und Schüler als ganzheitliche Persönlichkeiten (Körper und Geist) verstanden werden , muss mehr Bewegung im Schulalltag zugelassen werden. Basierend auf diesen Überlegungen, entstanden bundesweit Forderungen nach einer "Bewegten Schule" und damit verbunden, einem "Bewegten Lernen" (1.Lernen mit Bewegung, 2. Lernen durch Bewegung). Die "Bewegte Schule" konstituiert sich unserer Meinung nach aus folgenden Bereichen:
- dem Sportunterricht
- Unterrichtsformen in allen Fächern, die Bewegung und selbsttätiges Lernen fördern.
- der aktiven Pause
- der Gestaltung von Bewegungsräumen in der Schule und auf dem Schulgelände
- Angeboten zur Förderung der Gesundheit
- der Stärkung von Schlüsselqualifikationen (z. B.: Sozialkompetenz)
- außerunterrichtlichen Bewegungsangeboten (z.B. Schullandheim)
- der Rhythmisierung des Schulalltags
Aber nun zurück zur anfänglichen These, Bewegung und Ruhe seien für eine gesunde geistige und körperliche Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler unerlässlich.

