
Eine besondere Biostunde zur Evolution der Vögel:
Die Anatomie eines Brathuhns

Das Einzige was mitzubringen war, waren ein scharfes Messer, ein Teller, etwas Interesse trotz schülertypischer allmorgendlicher Müdigkeit und sage und schreibe HUNGER! Welcher dann übrigens bei den männlichen Kursbesuchern des 4-stündigen Biologiekurses der Kursstufe K2 bei Frau Gegler außerordentlich ausgeprägt war.
Nachdem man das Huhn à la Versuchsbeschreibung: „Entfernen Sie nun die Haut vollständig vom Huhn….“ ausgezogen hatte, stieß man allmählich mit tatkräftiger Unterstützung unseres Evolutionsexperten Herrn Gegler-Tautz auf die ersten „Kochenfunde“.
Wer kann schon von sich behaupten, die Biegsamkeit der Wirbelsäule eines Brathuhns getestet zu haben, das nur mit Fingerspitzengefühl freizulegende 3-Kochenloch gefunden und sämtliche Sehnen behutsam durch den halben Körper verfolgt zu haben?
Nach der Arbeit kam dann das Vergnügen an die Reihe: Von einer kleinen oder großen Kostprobe des Muskelfleischs am Bauch des Huhns, bis hin zu den verhaltenen und kritischen Blicken der Vegetarier war alles dabei.
FAZIT: Für alle angehenden und schon bestehenden Biologielehrer zur Durchführung mit den Schülern empfohlen.
Annika Renz


Schwarzwälder Bote vom 10.2.2012
Ca. 35 Juniorunternehmen, darunter auch die Schülerfirma MLG Marketing Calw, haben am Samstag, den 04.02.12 an der Junior-Messe Baden Württemberg im Stern Center Sindelfingen teilgenommen. Von 8:00 bis 17:00 Uhr waren die jungen Unternehmer im Einsatz, um das Unternehmen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Ziel der Messe war es, sowohl neue Kunden zu gewinnen als auch sich mit anderen Juniorunternehmen auszutauschen. Neben einem Messestand wurde von den Juniorteilnehmern auch die Darbietung eines Werbespots für ihr Unternehmen erwartet. (Text und Foto: Appel)

Das Kultusministerium hat einen neuen Leitfaden für die gymnasiale Oberstufe herausgegeben. Dieser Leitfaden bietet wichtige allgemeine Informationen über das Kurssystem sowie den Ablauf der Oberstufe und des Abiturs.
Näheres dazu können Sie beim Beratungsabend zur Oberstufe erfahren, der am 28.2.2012 stattfindet und zu dem insbesondere Schülerinnen und Schüler sowie Eltern der 10. Klassen eingeladen sind.




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Marco Koch, Tobias Ruck und Marco Warlis haben erfolgreich an der ersten Runde des Bundeswettbewerbes Informatik teilgenommen und sich damit für die zweite Runde qualifiziert. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es hier.

Beide Aufführungen des Requiems von Wolfgang Amadeus Mozart von Schul- und Projektchor sowie des Altensteiger Schulorchesters unter der Gesamtleitung von Frau Strobel waren ein großer Erfolg. Sowohl die Kirche Maria Frieden auf dem Wimberg am Freitag, den 20.1. als auch die evangelischen Kirche in Zwerenberg am Samstag, den 21.1. waren bis auf den letzten Platz besetzt. Die Zuhörer erlebten eine beeindruckende Aufführung, die eine hervorragende Leistung der beteiligten Ensembles darstellte.
Dazu meint Dr. Birgit Scholl, unsere Schulleiterin: "Das war eine grandiose Aufführungen des Mozart Requiems! Stefanie Strobel hat sicher durch diese herausragende Leistung MvLG-Geschichte geschrieben. An beiden Abenden waren die Kirchen überfüllt, nicht nur durch die über 250 Akteure, sondern vor allem durch begeisterte Zuhörer. Der Projektchor sowie der Mittel- und Oberstufenchor harmonisierten perfekt mit dem Altensteiger Orchester. Höhepunkte waren auch die Soli von Jeanette Bauer, Lisa Bauer, Annika Storck, Larrissa Garrecht, Domeni Grundel, Mark Smith, Nikolai Urbanski und Thomas Erlenmayer. Vielen Dank allen Mitwirkenden. Es waren unvergessliche Stunden."
Der Schwarzwälder Bote berichtete am 23.1. in seiner Calwer Ausgabe über das Konzert.

Am 19.1. erfolgte die Ankündigung des Konzertes im Schwarzwälder Boten.

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Schüler weisen Viren nach
Vorgehensweise der Biochemie besser kennen gelernt / ELISA-Test durchgeführt
Von Sophia Fenchel
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Calw. Die Schüler des Leistungskurses Biologie K2 des Hermann-Hesse-Gymnasiums (HHG) bei Christian Grube besuchten in der Vorbereitung auf das Abitur 2012 im Rahmen eines Biologiepraktikums das Gymnasium Maria von Linden (MvLG).
Unter der Leitung von Ursula Gegler, mit Unterstützung zweier Schülermentoren, führten die Schüler selbstständig den ELISA-Test durch. Das MvLG ist Stützpunktschule im Bereich Molekularbiologie und hat deshalb die Ausstattung für die Durchführung solcher Experimente.
Mit ELISA lässt sich mit einer Spezifität von 99,8 Prozent eine Virusinfektion im Blut nachweisen. Dabei wurde in diesem Fall durch Nachweis des viruseigenen Proteins p24 Aids in einer Lösung festgestellt. Mittels zweier Antikörper wird das Virus nachgewiesen.
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Gute Vorbereitung ist erforderlich
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In der Medizin ist dieser Test nicht mehr wegzudenken, da er neben seiner Spezifität auch kostengünstig ist. Lediglich der Primärantikörper muss verändert werden, um eine große Bandbreite an Viren nachzuweisen. Der Test erfordert gute Vorbereitung und saubere Durchführung, um zu genauen Ergebnissen zu gelangen.
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Lösungen immer wieder gekreuzt
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Für die Schüler interessant war das Zurückverfolgen des Virus. Jeder hatte zu Beginn eine Lösung, von der er nicht wusste, ob sie Virusträger war. Davon wurde eine Kontrollprobe sichergestellt.
Nun wurde die Flüssigkeit mit der eines anderen Schülers vermengt, um so in vitro einen Austausch von Körperflüssigkeiten mit vermeintlicher Infektion nachzustellen. Nach Sicherstellung einer weiteren Probe wurde erneut mit einer weiteren Lösung gekreuzt.
Ziel des Versuches war nicht nur der Nachweis des Aids-Virus in der Lösung, sondern auch der Weg der Ansteckung. Anhand des Ergebnisses ließ sich nachvollziehen, von wem man das Virus erhalten hatte.
Für Schüler war diese Anwendung eine Veranschaulichung des Biologieunterrichts und hat ihnen die Vorgehensweise in der Biochemie näher gebracht.
Der Artikel erschien am 19.12.2011 im Schwarzwälder Boten.