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Maria von Linden Calw Gymnasium

"Schüler bewältigen coole Aufgaben", Zeitungsbericht über die Erste-Hilfe-Rallye der Schulsanitäter von MvLG und HHG

Erstellt von Roland Stöß |

19 Gymnasiasten hatten viel Spaß bei einer "Erste Hilfe Rallye". Das Schöne dabei: Es handelte sich um ein gemeinschaftliches Projekt des Hermann Hesse Gymnasiums (HHG) und des Maria von Linden Gymnasiums (MvLG).

 

Calw. Die verantwortlichen Lehrerinnen Stefanie Glaser (MvLG) und Sandra Althaus (HHG) freuten sich, dass diese Kooperation der Calwer Gymnasien so unproblematisch zustande kam. Die Pädagoginnen bezeichneten die jungen Menschen aus den AGs der Klassenstufen sieben bis zwölf als "Menschen mit besonders ausgeprägtem sozialen Engagement". Immerhin opferten diese für ihre Tätigkeit wertvolle Freizeit. Vor allem übernähmen sie täglich Verantwortung, so Althaus und Glaser. Außerdem leisten die Schüler in den Schulzeiten Bereitschaftsdienst und bei Bedarf wertvolle Erste Hilfe. Damit sie auch stets erreichbar sind, haben die Schulen eigens für diesen Zweck "Sani-Handys" angeschafft.

Diese "Erste Hilfe Rallye" war die erste Veranstaltung dieser Art. Seitens der Schulen möchte man das Projekt als Dankeschön und Ausdruck der besonderen Wertschätzung verstanden wissen. Damit die in kleine Wettbewerbe verpackte Übungseinheiten nicht zu einem Wettbewerb zwischen den beiden Schulen ausartete, wurden fünf Gruppen bunt durcheinander gemixt. So schlossen die Nachwuchssanitäter Freundschaften untereinander. Immerhin wollte man als Team beim "SSD-Spaßturnier" am Besten sein (SSD heißt Schulsanitätsdienst).

Die Namen der Stationen waren selbsterklärend. Die Lehrgangsleiterinnen Althaus und Glaser fungierten gleichzeitig als Schiedsrichterinnen.

Mit Eifer dabei

Sie erklärten, halfen und bewerteten bei Wettbewerben, wie der "Abschlepp-Hilfe" oder bei "Gemeinsamkeit macht stark". Es galt vor allem das Motto "Mach’s mit Spaß".

Die Schüler lernten so spielerisch und angstfrei mit mancher Notfallsituation umzugehen. Ob der Druckverband, der unter Wasser anzulegen war oder die Stichwunde, die mit verbundenen Augen zu versorgen war (der Fremdkörper befand sich noch in der Wunde) – die Ersthelfer waren mit Eifer dabei. Natürlich gab es auch konstruktive Kritik. "Das ist nicht steril verbunden" oder "das könnte stabiler sein". Naturgemäß freute sich manch ein Teilnehmer dennoch mehr über ein Lob wie: "Das ist sehr gut abgepolstert".

Eine "coole" Aufgabe (Zitat Stefanie Glaser) bewältigten die Schüler mit Bravour. Jede Gruppe musste eine Sani-Tasche packen mit Utensilien, die vorher gezielt mit einem Skistock aus einem imaginären See zu fischen waren. Jede der fünf Gruppen bekam ein Reiseziel vorgegeben. Hiernach war die Sani-Tasche zu bestücken. So mussten die einen für einen Landschulheimaufenthalt, die anderen für einen Spanien-Trip packen. Das Ziel war, je nach Zielort, zunächst die richtigen Sachen zu angeln.

Die Gruppe für den Landschulheimaufenthalt bekam ein Lob für das kleine Plüschtierchen, das einem von Heimweh geplagten Kind ein Trost sein kann. Da diese Altersgruppe der Fünftklässler ständig herumtobt, brachten die elastische Binde und die Fingerschiene weitere wertvolle Punkte. Wer nun gedacht hatte, das Kirschkernkissen für den Spanien-Aufenthalt wäre falsch, der wurde eines Besseren belehrt: Ein Kirschkernkissen kann auch zur Kühlung in den Eisschrank gelegt werden. In heißen Gegenden allemal eine Hilfe bei einem Sonnenbrand.

Die Schüler angelten Zubehör für die Erste-Hilfe-Tasche aus einem imaginären See. Foto: Stöß