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Maria von Linden Calw Gymnasium

Stützpunktschul-Mentoren für Molekularbiologie zu Besuch an der Universität Heidelberg

Erstellt von Esther Komenda und Pascal Schmidt |

Ausflug zur Bertalanffy Lecture in Heidelberg

 Am Donnerstag, den 19. April stand, für uns Mentoren der Stützpunktschule für Molekularbiologie, mal wieder ein Ausflug ans Centre for Organismal Studies (COS) der Universität Heidelberg an. Dieses Mal ging (außer uns Mentoren) noch ein vierstündiger Biologiekurs (Klasse 11) mit.

 Wir fuhren also nach der vierten Stunde mit einem Bus nach Heidelberg an die Universität. Leider waren auf dem Weg sehr viele Baustellen, Umleitungen und Staus, so dass die Fahrt etwas länger dauerte, als wir erwartet hatten. Deshalb kamen wir dann mit einer leichten Verspätung in Heidelberg an.

 Dort angekommen durften wir uns dann (wie bei jeder Bertalanffy Lecture) eine Vorlesung zu einem aktuellen Forschungsthema aus dem Bereich der Molekularbiologie anhören. Dieses Mal ging es um innere Uhren und Rhythmen, also um die Regelung von zeitlichen Abläufen, in verschiedenen Organismen. Die Professorin Kristin Tessmar-Raible fing also an, uns ihre bisherige Forschung und deren Ergebnisse vorzustellen. In dieser Forschung hat sie sich hauptsächlich mit einer Mückenart beschäftigt, die ihre Eier immer genau zum Zeitpunkt der stärksten Ebbe ablegen muss, damit die Überlebenschancen der Nachkommen am höchsten sind. Die Professorin erklärte uns also verschiedene molekularbiologische Prozesse, mit denen diese Mückenart im Laufe der Evolution ein perfektes Timing für die Fortpflanzung entwickelt hat. Die Vorlesung war zwar auf Englisch und das Thema war dadurch, dass es eben ein aktuelles Forschungsthema ist, nicht ganz einfach, man konnte das Thema allerdings trotzdem gut verstehen.

 Nach der Vorlesung gab es dann erst einmal eine kleine Kaffeepause, in der wir uns etwas stärken konnten, bevor wir dann in kleineren Gruppen mit Wissenschaftlern des COS der Uni Heidelberg über das Thema der Vorlesung diskutieren und Fragen klären konnten. Auch konnten wir den Wissenschaftlern Fragen zu ihrem Studium, sowie ihrem Alltag als Wissenschaftler stellen.

 Anschließend an diese Nachbesprechung konnten wir dann noch die Fragen, die in der Kleingruppe nicht geklärt werden konnten, an die Professorin selbst stellen. Die Diskussion wurde so lebhaft, dass wir Mühe hatten, rechtzeitig wieder am Bus zu sein.

 

Nach diesem langen und ereignisreichen Tag in Heidelberg fuhren wir gegen 17 Uhr wieder zurück zur Schule. Zum Glück dauerte die Heimfahrt nicht mehr ganz so lange wie die Hinfahrt.

 

Insgesamt gesehen war es mal wieder ein schöner und interessanter Ausflug nach Heidelberg.

Mit Besuchen der Universität in Heidelberg bilden sich unsere Mentoren für Molekularbiologie regelmäßig weiter